Physiotherapie
                 für Pferd und Hund

Sibille Bauer - Krautheimerstr. 21 - 97959 Assamstadt

Behandlungsarten

Unterwasserlaufband

Das Training auf dem Unterwasserlaufband dient vor allem dazu Muskulatur und Beweglichkeit aufzubauen oder/und zu erhalten.

Es geht aber nicht nur um die Vorteile des Muskelaufbaus sondern auch um die positive Wirkung direkt auf das erkrankte Gelenk: Durch den Auftrieb des Wassers wird der Körper gestützt und so die Gelenke entlastet. Jetzt kann der Hund das erkrankte Gelenk wieder viel freier Bewegen und es kommt zu mehreren positiven Effekten: der Gelenksknorpel wird besser durchblutet, die Bildung von Gelenksflüssigkeit wird angeregt und die Muskulatur gelockert.

Aber auch Hunde mit einer anhaltenden Schonhaltung nach einer erfolgreichen Operation kann geholfen werden ihr Bein wieder vollkommen normal zu benutzen.

In das Unterwasserlaufband können die Hunde fast ebenerdig über eine kleine Rampe stressfrei einsteigen .Danach wird das Becken langsam geflutet. Woran sich die meisten Hunde erst einmal gewöhnen müssen. Für die kleinen Hund besteht selbstverständlich die Möglichkeit das Laufband individuell Höhenzuverstellen.

Bitte bringen Sie zur Therapie immer ein Handtuch und VIELE Leckerli mit. Sollten Sie einmal was vergessen ist das natürlich kein Problem ich habe selbstverständlich alles da damit niemand hungern oder frieren muss.

 

Aktive/ Passive Krankengymnastik 

Die aktive Physiotherapie besteht aus Bewegungsübungen, bei denen der Patient aktiv mitmacht. Dies funktioniert oft spielerisch und mit Anreizen wie Leckerchen oder Spielzeugen, denn der Physiotherapeut ist auf die Kooperation deines Hundes angewiesen.

Passive Physiotherapie umfasst Methoden, mit denen der Hund behandelt wird, ohne selbst aktiv zu werden, während er auf dem Behandlungstisch oder einer Unterlage am Boden liegt. Damit dein Hund sich hier optimal entspannen kann, arbeitet der Therapeut ruhig und besonnen und nimmt sich besonders in den ersten Sitzungen viel Zeit.


 Kälte- und Wärmetherapie

Kälteanwendungen kennen wir von uns selbst, z.B. bei Verstauchungen oder Prellungen. Kälte wirkt gewebezusammenziehend, verringert also die Durchblutung und wirkt so bei traumatischen Ereignissen schnell schmerzlindernd.

Wärmebehandlungen gibt es in vielen Variationen. Ob Rotlicht, Körnerkissen, heiße Rolle – Wärmeanwendungen wirken durchblutungsfördernd und entspannend. Das wirkt sich unmittelbar positiv auf Schmerzzustände aus und kann eine wunderbare Vorbereitung für weitere Behandlungsmethoden sein.

 

Blutegel

Auch bei Hunden gibt es viele mögliche Einsatzgebiete für eine Blutegeltherapie: Arthritis, Arthrose, Muskelverhärtungen, Nervenreizungen und Wirbelsäulenerkrankungen können damit behandelt werden, wenn der Tierarzt es für sinnvoll hält.

 

manuelle Lymphdrainage

Die Lymphdrainage ist die sanfteste Technik, die wir in der Physiotherapie kennen. Wasseransammlungen im Gewebe werden ausgeschwemmt, Schmerzen gelindert und die Heilung nach Operationen oder Unfällen beschleunigt. Es ist eine spezielle Form der Massage.

 

Massagebehandlungen

Massagen sind eine großartige Möglichkeit, eine Bindung zu deinem Hund herzustellen und potentielle gesundheitliche Probleme schnell zu erkennen, bevor sie unkontrollierbar werden

Die Massage gelingt mittels verschiedener Griff- und Streichtechniken und wirkt bis tief ins Gewebe hinein. Verspannungen der Muskulatur lassen sich so lösen. Massagen können entspannend, aber auch anregend wirken und außer mit den Händen auch mit Hilfsmitteln wie verschiedenen Bürsten oder Igelbällen durchgeführt werden.

 

Osteopathie

Ist die Bewegung der Tiere gestört, gehen sie lahm oder steif, zeigen sie eine verminderte Leistung oder Schmerzen, so kann Osteopathie unterstützend eingesetzt werden. Unfälle, Stürze, Muskelverspannungen oder eine Narbenbildung, Bänder- oder Gelenkverklebungen können zu Blockierungen führen. Der Osteopath versucht, diese Störung durch verschiedene manuelle Techniken wieder aufzuheben – mit bloßer Hilfe seiner Hände. Er möchte so die Selbstheilungskraft des Körpers von Tier und Mensch anregen.

 

Chiropraktik

Hauptaugenmerk der chiropraktischen Behandlung ist auf das Skelettsystem gerichtet, vor allem auf die Wirbelsäule und auf die Gelenke. Durch Lockerung des entsprechenden Muskelgewebes, was durch physiotherapeutische Methoden zu erreichen ist, und einer anschließenden Reposition, („Einrenkung“) können oft chronische Schmerzzustände sowie chronische oder akute organische Störungen behoben werden. Es gibt Methoden, die es auch auf eine sehr sanfte Art ermöglichen, die Wirbel wieder in die richtige Position bei Hund und Pferd zu schieben.

 

Ernährungsberatung

Erarbeiten einer Bedarfsanalyse für Hunde aller Altersklassen

Individuelle Futterpläne für gesunde Hunde zur artgerechten Bedarfsdeckung

 Ernährung des Hundes bei speziellen Aufgaben

Erstellung des Ernährungsplans bei Stress und Hochleistungssport

Optierung bestehender Rationen

 Reduktionsdiäten

 

TENS

Mit der TENS-Elektrotherapie werden Muskeln stimuliert und Schmerzen erfolgreich gelindert. Diese Anwendung ist nicht nur für Menschen, sondern auch für Hunde geeignet. Ein Reizstromgerät sorgt mit seinen unterschiedlichen Programmen und getrennten Ausgängen für eine elektrische, transkutane Stimulation. Im Veterinärbereich ist TENS sinnvoll anzuwenden bei spannungsbedingten Muskelschmerzen, ideal zur Durchblutungsförderung und Stimulation aller Muskeln im Körper.

 

Narbenbehandlung

Narben sind meist unelastisch, was die Beweglichkeit an der betroffenen Stelle einschränkt. Je größer die Narbe desto störender ist sie.

Durch unterschiedliche Techniken wird das Gewebe bearbeitet, damit es elastischer wird und keine weiteren Folgen entstehen, wie zum Beispiel Einschränkungen in der Gelenkbeweglichkeit.